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 | | Eingangshalle © Birgit Knoechl | Schatten und Licht markieren Orte, machen scheinbar Verborgenes sichtbar, fokussieren unseren Blick. Birgit Knoechl zeichnet mit diesen Mitteln den Weg der BesucherInnen ins Museum vor 100 Jahren nach: über das Glasdach des heutigen Kassenbereichs, durch die Türen, die nun in das Café führen, weiter in Richtung der Büste Wilhelm Exners bis zur prominenten Mittelhalle. Ein florales Geflecht zieht sich über diese Passagen, trifft auf die heutigen BesucherInnen als Schatten oder Skulptur, verdichtet und drängt sich in Räumen der Enge, löst sich dann wieder in Licht auf und vermittelt so einen aufstrebenden Bewegungsfluss in die Weiten der zentralen Glaskuppel.
Einem Eisbrecher gleich scheint das fragile, vegetabile Muster den historischen Eingangsbereich des Museums zu rammen, ihn aufzubrechen und in unser Bewusstsein zurückzuholen.
 © Birgit Knoechl |
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